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Städtebau

Teile des rund 80 000 Quadrat­meter grossen Areals der V-ZUG werden zum öffentlich zu­gäng­lichen Stadt­teil, der neben der industriellen Infrastruktur der V-ZUG auch Raum für innovative Start-up-Firmen, Dienst­leister, Werkstätten, Ateliers, Labors und Schulen bietet. Mit der zu­sätz­lichen Integration von urbanen Nutzungen entsteht ein organi­scher Übergang zum Lebensraum der Stadt Zug.

Studienauftrag

Mit den nun vorliegenden Resultaten des Studienauftrags legen die Stadt Zug und V-ZUG den Grundstein für die städtebauliche Realisierung der Vision des Technologie- und Innova­tions­centers. Die gemeinsame Ent­wick­lung ist ein Bekenntnis aller Beteiligten zur Nachhaltigkeit.

Fünf Planerteams haben sich mit der Aufgabe auseinandergesetzt, in einer Testplanung die Möglichkeiten der betrieblichen und städtebaulichen Weiterentwicklung des Industrieareals zu einem multifunktionalen Stadtteil auszuloten. Die gemäss kantonalem Richtplan zu prüfende Verdichtung eröffnet neue Chancen. Zentrale Aspekte wie die Öffnung des Areals mit einer grösseren Nutzungsvielfalt, Flexibilität in der phasen­weisen Realisierung – aber auch die Ein­glie­derung in das Stadtbild und die Forderung nach einem minimalen ökologischen Fussabdruck waren zentrale Fragen, welche die Planer beantworten mussten. Den Studien­auftrag gewonnen hat das Team Hosoya Schaefer Architects mit Keoto AG (Nachhaltigkeit), Müller Illien Landschaftsarchitekten und IBV Hüsler AG (Verkehr), alle Zürich.

 
Arbeit: Industrie, Produktion, Entwicklung, Büro, Logistik,
Labor, Lager, Atelier, Showroom, Schulung, Ausstellung usw.
 
Urbane Nutzungen

Für den Technologie- und Innovations­cluster sind aus Sicht von V-ZUG und Metall Zug Ankerthemen wie «Lebens­mittel», «Textil-Welt», «Medizin­technik» oder «Gesund­heits­technologie» denkbar. Teilnehmer der Community können z.B. in den Bereichen Akustik, IT, Robotik, Elektronik, Sensorik oder Material­wissenschaft einen hohen Synergienutzen erzeugen.

Der Raumbedarf der industriellen Produktion ist prioritär und bedingt genügend Flexibilität in der künftigen Entwicklung des Nutzungsangebots auf dem Areal der V-ZUG. Im Studien­auftrag wurden verschiedene Entwicklungsszenarien getestet.

Zur Optimierung der betrieblichen Abläufe werden bisherige Produk­tions­räumlichkeiten sukzessive in den nördlichen Arealteil verlagert. Dadurch werden Entwicklungs­potenziale im südlichen Arealteil frei, die in Etappen einer attraktiven urbanen Nutzungs­vielfalt zugeführt werden können.


Jurybericht Studienauftrag (PDF)